Die richtige Sauengenetik für Ihren Betrieb finden

Die passende Sauengenetik ist die Grundlage für eine leistungsfähige und wirtschaftliche Ferkelerzeugung. Sie beeinflusst unter anderem Fruchtbarkeit, Wurfqualität, Ferkelvitalität, Milchleistung, Mütterlichkeit, Robustheit und Langlebigkeit und muss zu den Zielen, den Abläufen und den Bedingungen Ihres Betriebs passen.

Wir analysieren gemeinsam mit Ihnen, welche Eigenschaften für Ihren Betrieb besonders wichtig sind. Auf dieser Grundlage wählen wir die passende Genetik, klären die geeignete Herkunft und begleiten die Umsetzung.

Ihre Vorteile:

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Bewährte Camborough®– und DANIC®-Genetik

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Persönliche Beratung direkt im Betrieb

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Unterstützung bei Zukauf und Eigenremontierung

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Regionale Ansprechpartner in Deutschland und Österreich

Welche Sauengenetik passt zu Ihrem Betrieb?

Die Anforderungen an eine Sauengenetik unterscheiden sich von Betrieb zu Betrieb. Ein spezialisierter Ferkelerzeuger setzt andere Schwerpunkte als ein geschlossenes System. Auch verfügbare Arbeitszeit, Abferkelmanagement, Vermarktungsziele, Fütterung und Gesundheitsstatus beeinflussen, welche Genetik unter den jeweiligen Bedingungen dauerhaft gute Ergebnisse erzielt. Deshalb beginnen wir nicht mit einer pauschalen Empfehlung, sondern mit der zentralen Frage:

Welche Eigenschaften muss die Sauengenetik in Ihrem Betrieb zuverlässig mitbringen, damit sie Ihre Produktionsziele bestmöglich unterstützt?

Daraus ergeben sich fünf Bereiche, die wir gemeinsam mit Ihnen prüfen.

Produktionsziel

Worauf ist Ihr Betrieb ausgerichtet? Sollen besonders viele vitale und homogene Ferkel erzeugt, hohe Absetzleistungen erreicht oder die Wirtschaftlichkeit über die gesamte Produktionskette verbessert werden? Die Gewichtung dieser Ziele ist eine wichtige Grundlage für die Auswahl der Genetik.

Haltung und Stallstruktur

Herdengröße und Haltungssytstem, Gesundheitsstatus, Bodengestaltung, Stallklima, Abferkelsystem und verfügbare Aufzuchtplätze beeinflussen, wie gut eine Genetik ihr Potenzial entfalten kann. Ebenso relevant ist, ob Ihr Betrieb geschlossen arbeitet, Teil einer Integration ist oder sich auf die Ferkelerzeugung konzentriert.

Gesundheitsstatus und Eingliederung

Beim Jungsauenzukauf müssen Genetik und Gesundheitsstatus zur vorhandenen Herde passen. Deshalb berücksichtigen wir unter anderem Gesundheitsstatus und Impfkonzept, Quarantäne, Eingliederung, Zukaufalter und Lieferstruktur. Dafür arbeiten wir mit spezialisierten Vermehrungs- und Aufzuchtbetrieben zusammen.

Arbeitsabläufe und Betreuungsintensität

Das genetische Leistungspotenzial muss im Betriebsalltag sicher umgesetzt werden können. Deshalb prüfen wir, welche Betreuungsintensität in Ihrem Betrieb dauerhaft umsetzbar ist. Die Genetik muss zu vorhandenen Arbeitskapazitäten passen und nicht nur unter idealen Bedingungen funktionieren.

Remontierungsstrategie

Auch die Form der Remontierung beeinflusst die Whal der richtigen Sauengenetik und Herkunft. Möglich sind der regelmäßige Jungsauenzukauf, die Eigenremontierung oder ein kombiniertes Konzept. Entscheidend ist, welche Lösung zu Ihren Zuchtzielen, Stallkapazitäten, Gesundheitsanforderungen und betrieblichen Abläufen passt.

Zwei Mitarbeiter von Gesing Tierzucht stehen im Schweinestall

So unterstützen wir Sie bei der Auswahl der richtigen Sauengentik

1. Betriebsanalyse

Wir verschaffen uns einen Überblick über den aktuellen Sauenbestand, Leistungsdaten, Stallstruktur, Gesundheit und aktuelle Remontierung.

2. Zieldefinition

Gemeinsam legen wir fest, welche Merkmale verbessert oder langfristig stabilisiert werden sollen.

3. Auswahl der richtigen Genetik und Sauenherkunft

Auf Basis der Analyse empfehlen wir die besser geeignete Genetik und klären, ob Zukauf, Eigenremontierung oder ein kombiniertes Konzept passt.

4. Umsetzung im Betrieb

Gemeinsam mit unserem Technical Service unterstützen wir Sie bei Lieferplanung, Eingliederung, Fütterung, Haltung und Management der Jungsauen.

5. Begleitung und Erfolgskontrolle

Unser Technical Service wird Sie bei ersten Erfahrungen mit der neuen Genetik unterstützen und die Entwicklungen beobachten und weitere Maßnahmen mit Ihnen abstimmen.

Zukauf oder Eigenremontierung?

Wann der Jungsauenzukauf sinnvoll sein kann

Der Zukauf kann eine passende Lösung sein, wenn Sie regelmäßig definierte Tierzahlen aus spezialisierten Lieferbetrieben beziehen möchten. Der eigene Aufzuchtaufwand wird reduziert und neue Genetik kann gezielt in die Herde eingebunden werden. Voraussetzung sind ein abgestimmtes Gesundheitskonzept, eine sorgfältige Eingliederung und eine verlässliche Lieferplanung.

Wann eine Eigenremontierung infrage kommt

Eine Eigenremontierung kann sinnvoll sein, wenn geeignete Aufzuchtplätze, ausreichende Managementkapazitäten und ein klar definiertes Zuchtkonzept vorhanden sind. Sie ermöglicht eine stärkere betriebliche Steuerung, erfordert jedoch konsequente Selektion, Planung und Dokumentation.

Warum auch kombinierte Konzepte möglich sind

Nicht jeder Betrieb muss sich vollständig für eine Variante entscheiden. Abhängig von Zuchtziel, Gesundheitsstatus und Kapazitäten kann eine Kombination aus Eigenremontierung und gezieltem Zukauf sinnvoll sein.

Warum Gesing Tierzucht?

Die Auswahl einer Sauengenetik betrifft die gesamte Herdenentwicklung und muss zu den betrieblichen Möglichkeiten passen. Wir verbinden deshalb Vermarktung hochwertiger Jungsauen mit persönlicher und praxisnaher Beratung. Unser Ziel ist mit Ihnen gemeinsam eine Lösung zu entwickeln, die für Ihren täglichen Betrieb funktioniert.

Für Deutschland und Österreich stehen regionale Vertriebsmitarbeiter sowie Ansprechpartner aus dem technischen Service zur Verfügung.1

Finden wir gemeinsam die Genetik, die zu Ihrem Betrieb passt

Sie möchten die richtige Sauengenetik für Ihren Betrieb finden und Ihre Herdenleistung weiterentwickeln? Wir unterstützen Sie gerne!

Telefon: +49 25 68 – 934 310
E-Mail: info@gesing-tierzucht.de

Mitarbeiter von Gesing Tierzucht am reden

FAQ – Häufig gestellte Fragen zur richtigen Sauengenetik

Beginnen Sie Ihre betrieblichen Ziele zu analysieren. Prüfen Sie Produktionssystem, Fütterung, Haltung, Gesundheitsstatus, Arbeitskapazitäten und Vermarktung. Erst danach sollte bewertet werden, welche Genetiklinie die Anforderungen am besten unterstützt.

Wichtige Kennzahlen sind Fruchtbarkeit, Wurfqualität, Ferkelvitalität, Absetzleistung, Milchleistung, Umrauschquote, Saugferkelverluste, Abgangsursachen und Nutzungsdauer. Die Kennzahlen sollten immer gemeinsam und über mehrere Durchgänge betrachtet werden.

Eine passende Genetik sollte vitale, möglichst homogene Ferkel und gute Muttereigenschaften unterstützen. Das Ergebnis hängt jedoch zusätzlich von Geburtsmanagement, Kolostrumversorgung, Stallklima, Fütterung und Gesundheit ab. Eine Genetik kann diese Faktoren unterstützen, aber nicht ersetzen.

Der Zukauf reduziert den eigenen Aufzuchtaufwand und ermöglicht den Bezug definierter Genetik aus spezialisierten Lieferbetrieben. Die Eigenremontierung bietet mehr betriebliche Steuerungsmöglichkeiten, benötigt jedoch Aufzuchtplätze, Selektion, Dokumentation und konsequentes Management. Auch kombinierte Modelle können sinnvoll sein.

Eine andere Genetik kann bestimmte Zuchtziele besser unterstützen. Leistungsprobleme entstehen jedoch häufig durch mehrere Faktoren. Fütterung, Gesundheit, Stallklima, Kondition und Arbeitsabläufe sollten deshalb vor einer Umstellung ebenfalls analysiert werden.

Erste Beobachtungen sind nach Eingliederung, Belegung und dem ersten Wurf möglich. Eine verlässliche Bewertung benötigt in der Regel mehrere Produktionszyklen und ausreichend vergleichbare Daten. Kurzfristige Einzelwerte sollten nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage dienen.

Zu Beginn werden Ziele, Leistungsdaten und betriebliche Bedingungen aufgenommen. Danach folgen die Bewertung der Sauengenetiken, die Planung von Zukauf oder Eigenremontierung und die Abstimmung von Lieferung und Eingliederung. Nach der Umsetzung können die Ergebnisse gemeinsam kontrolliert und Maßnahmen angepasst werden.